Diplomatenschule auf Xanos III

Auf Xanos- III, einem Planeten einer Sonne im Orionnebel befindet sich eine Diplomaten – Schule. Diese Interstellare Einrichtung genießt vollkommenen Schutz und wird fast in der gesamten Galaxis respektiert. Sämtliche Völker und Rassen schicken Ihre Diplomaten Anwärter auf diese Akademie. Die Professoren und Damen der Schule beherrschen natürlich Interkosmo und auch die Zeichen und Gesten der Rassen die sich keiner Lautsprache bedienen und sind ausgebildete Telephaten jeder Stufe. Sie verstehen dadurch auch die Lichtsprache Der Lichtkugel Wesen, die sich durch Farbwechsel ausdrücken. Selbst die sonderbare Sprache der Wiener Diplomaten, einer seltenen Rasse des fernen Planeten ERDE der Sonne Sol, am anderen Ende der Galaxis.

Das Weanarische war sogar oft eine Prüfungsaufgabe bei der Schulung der Professoren der Diplomaten Schule. An diesen Prüfungen scheiterten viele hoffnungsvolle Kanditaten, sogar die Humanes aussehen hatten, also zwei Hände, zwei Beine, einen Kopf mit zwei Augen..

Da alle Schüler, die diese renomierte Institution besuchen wollten, Interkosmo beherrschen mussten, konnten sie sich mit fast allen Geschöpfen des Universums verständigen, aber diese engstirnigen zeitweise hochnäsigen Wiener, wollten erst in Verhandlung treten, wenn die außer irdischen Diplomaten sich in der zweideutigen Sprache des Wienerischen verständigen konnten und auch viele Mengen des Narkotikums Wein trinken konnten, ohne den Faden des Gespräches zu verlieren.

Denn die Wiener Diplomaten nutzen jede Gelegenheit aus, eine Unterschrift zu erlangen, für Verträge, die eigentlich nur den Wienern nützte oder wenigstens den Erdenbewohnern.

Doch eines Tages, im Jahr des Intergalaktischen Austausch der Diplomaten, fanden die Winer Diplomaten fast ihren Meister, oder Meisterin? Denn das Wesen war Androgyn. Man wusste nicht ob es weiblich oder männlich war. Das Wesen sah Human aus, also zwei Beine zwei Arme, aber DREI Augen. Das dritte Auge war auch am Kopf, aber hinten. Und was auch störend war, man konnte auch mit Telephatie nicht die Gedanken ergründen, da ES immer an Essen dachte.

Es hatte sich die Geschichte so zugetragen: Das Wesen war besonders geschult im Wienerischen und den sonderbaren Bräuchen, wie Bruderschaftstrinken, Schulterschlagen und Saufen des Narkotikums Wein bis zum Kragen der Kleidung.

Mit großen Ehren, also mit Blasmusik, Hofräten (das sind alte Männer, deren Aufgabe immer im dunklen liegt) Hochrangigen Militärs (auch meistens alte Männer) Und dem Bürgermeister von Wien, wurde er/sie/es empfangen.

Die Rede des Bürgermaisters: „Es freit uns wirklich außerordentlich daß Du, I der doch Du sogn? Zu unseren Vahaundlungen mit den Wapplern, ah I man mit den Freinden der Wiener aus dem fernen Planetn (er beugt sich zu seinem Redenschreiber, „wie hast der vadaummte Planet?“ „Haros IV Herr Bürgermeista“) also aus dem Planeten Haros irgendwos. Es woits mit uns an Haundelsvatrog obschliaßn zum Wohle beida, stimmts? Wir wern uns scho einig wern gö Habara“ Ersie/es antwortet „Jo es gfreit mi ah, das I bei eich sein derf im schönen Wien (er schlägt dem Bürgermeiter auf den Rücken, das ihm fast das falsche Gebiss aus dem Mund fällt) Oba jetzta gnua mitn Siaßhoiz raspeln. I hätt an Durscht, I hob ghert das ma bei an Glasal Wei vü bessa vahaundeln kau, stimmts oida?“ Der Bürgermeiste: „Des is ah red, du gfoist ma, oiso auf zum Heirigen“ Die Kolonne mit den Fiakern setzte sich in Bewegung Richtung Kahlenbergerdörfl. Der/die/ Diplomat/in hatte sich vorsorglich das Hinterteil vertärken lassen, da ER/sie/es gehört hatte das die Sitzgelegenheiten der Wiener sehr hart sein konnte, wenn man lange sitzen musste. Der Telephat vom Dienst versuchte noch immer erfolgslos die Gedanken des/der Ausseridischen zu ergründen, da er/sie/es immer nur an Nahrung dachte. Er flüsterte dies den Herrn Bürgermeister zu „Mia wird scho wos einfoin, wort nua“ Flüsterte erzurück“ „Oiso du wüst mit uns ah Gschäft mochn, so vü I was wüst uns Technik audrahn, de wos mia net haum und wos wüst dafia von uns haum“ „Des bered ma waunn ma ah guats Trepfal Wie kost haum“ sagte er/sie/es. Dies ließ sich der Bürgemeister von Wien nicht zweimal sagen und orderte ein paar Liter vom besten Heckenklescher.

Als der/die Diplomat/in noch immer nicht besoffen war sagte der BM „Oiso wos wüst von uns haum fia eicha Klumpat“ „Mia brauchatn Kastanien Bam, Eichn, oiso Hoiz.“

Nachdem der/die Besucher/in noch immer keine Wirkung zeigte (das Wesen hatte sich sozusagen einen Katalysator einbauen lassen um große Mengen des Narkotikums Wein zu vertragen) Bestellte der BM Einen fetten Schweinsbraten und nötigte den/die Besucher/in

Ihn zu essen. Darauf hin wurde dem/der Diplomaten/in schlecht, wurde grün im Gesicht und verdrehte alle drei Augen. „I was da hüft, ah Stampal oda zwa vom Trebanan, Herr Ober

(der nichts anderes war als ein Kriminaler auf Favoriten) bringans an Schnops fia unsa oda unsere, nau egal“ Der Herr BM flößte dem/der Besucher zwei doppelte Stamperln ein.

„Oh daunkschee, des, des, hüft, hüft Herr BM,“ Lallte er/si/es Das Wesen war ja nur gegen die Droge Wein immun nicht gen Alkohol in Form des Schnapses. Inzwischen setzte ein Magistratsbeamter einen Vertrag auf. Technik im Werte von einhundert Millionen, gegen

EINEN Kastanienbaum, EINE Eiche und ein Brett von der Fichte.

„So Habara vom Planetn Haros irgendwos, untaschreib den Wisch, damit ma boid schlofn geh kenna“ Er/sie/es „hicks, so, so, sois, sois sei du Plutza, ha, ha“ Er/sie/es nahm den goldenen Füllhalter des BM und signierte das Dokument mit Seiner/ihrer Unterschrift.

„Oba murgn les I des wos I untaschriebn hob, gö?“ Ah des brauchst nimma, des warat äuserst unhöflich, glaubst net ah?“ Aber Er/sie/es war schon eingeschlafen. Da diese Hinterlist nicht gerade eine noble Geste war, wurde der Wiener Diplomatie gerecht. Man versuchte zwar die Wiener immer wieder zu überlisten, es gelang aber nicht. Merke: Wer Wiener aufs Kreuz legen will, muss früher aufstehen.